Der Verein EmdAde AIDS ist ein gemeinnütziger, nicht gewinnorientierter Verein mit Sitz in Wien und beschäftigt zur Zeit neun Mitarbeiter (davon 5 ständige und 4 freie Mitarbeiter).
EmdAde AIDS bietet Information, Aufklärung und Prävention zum Thema HIV/AIDS sowie Unterstützung für HIV-positive Menschen vor allem in persischsprachigen (Farsi) Gemeinden, wobei einer der Schwerpunkte auf Sensibilität gegenüber der Kultur und Religion der Zielgruppe sowie größtmöglichen Respekt vor den individuellen Wertvorstellungen der Menschen liegt.
EmdAde AIDS versorgt mit neutralen, wissenschaftlich fundierten Informationen über HIV/AIDS ohne ideologische Prägung. Im Rahmen der Informations- und Aufklärungsarbeit werden keinerlei moralische Werte oder Normen transportiert, die sexuelle Orientierung der Menschen wird nicht bewertet.
Vereinsauskunft:
Vereinsname: EmdAde AIDS – Verein zur Förderung von HIV/AIDS-Aufklärung für persischsprachige und musilmischen Gemeinden
Begründer und Obmann: Mag. Mehdi Malek Mohammadi
Kassier: DI. Consuela Elena Mate
Vereinssitz: Guglgasse 8/2/3/18 B, A-1110 Wien, Österreich
Kontoname: Verein EmdAde AIDS, Raiffeisenbank Niederösterreich
BLZ: 32000, KontoNr.: 7.837.370
Telefon: +43 (0)1 710 22 37 33
E-Mail: aids_ir@yahoo.com
Webseite: www.aids-ir.org
Die Webseite www.aids-ir.org ist das primäre Vereinsorgan, alle den Verein betreffenden Informationen werden auf dieser Internet-Plattform publiziert.
EmdAde AIDS ist ein unabhängiger, nicht gewinnorientierter Verein im Sinne des österreichischen Vereinsgesetzes. Der Verein ist nicht berechtigt, finanzielle Gewinne aus der Vereinstätigkeit auszuschütten oder für vereinsfremde Investitionen zu verwenden.
Mission:
Anhebung des Wissensniveaus vor allem in persischsprachigen (Farsi) Gemeinden und Etablierung eines Umfeldes in dem die Behandlung sensibler Themen möglich ist.
Kooperation mit Ärzten und Religionsvertretern um einen Kompromiss zu finden der es erlaubt, wissenschaftlich fundierte, unverfälschte Fakten in einer kulturell sensiblen Weise zu transportieren.
Etablierung eines Problembewusstseins im öffentlichen Leben, durch das Sexualaufklärung von Mitgliedern der Gesellschaft als Weg akzeptiert wird, um die Ausbreitung von HIV zu unterbinden.
• Propagierung von Kondomen als wichtiges Mittel um die Ausbreitung von HIV/AIDS einzudämmen; Förderung des Safer Sex Gedankens.
• Förderung eines offeneren Umgangs mit einer möglichen Infektion, z.B. Ermutigung von Menschen die Gefahrensituationen ausgesetzt waren einen HIV-Test durchführen zu lassen.
• Abbau der Stigmatisierung und Diskriminierung von HIV-Infizierten oder AIDS-Kranken; Schaffung eines Verständnisses von AIDS als Krankheit.
• Aufbau eine Informationsplattform auf der sich infizierte Menschen über Behandlungsmethoden oder neue medizinische und pharmazeutische Entwicklungen informieren können.
Motivierung von infizierten Menschen, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und sich als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft zu sehen.
• Aufklärung für Menschen die im direkten Kontakt mit Infizierten stehen, Vermittlung des richtigen Umgangs mit der Krankheit (innerhalb der Familie, in sozialen oder medizinischen Einrichtungen).
Vision:
Reduktion der Gefahr einer HIV-Infektion in persischsprachigen Gemeinschaften durch Information, Aufklärung und Beratung,
Unterstützung für infizierte Menschen, Enttabuisierung des Themas HIV/AIDS innerhalb der Gesellschaft.
Problem:
Das Thema HIV/AIDS ist durch die globale Verbreitung der Krankheit ein globales Problem dass alle Staaten, Religionen und Kulturkreise gleichermaßen betrifft. Selbst in europäischen Ländern wie Österreich ist seit XXXX ein erneuter Anstieg der Neuinfektionsrate zu beobachten [QUELLE!].
Muslimische und Persischsprachige Gesellschaften bilden hierbei keine Ausnahme, im Gegenteil: Durch die teilweise religiös motivierte Tabuisierung des Themas innerhalb dieser Gesellschaften gibt es in diesen ein stark vermindertes Problembewusstsein - HIV/AIDS wird von der Bevölkerung als „Europäischen und westliches“ Problem verstanden. Statistisch lässt sich jedoch belegen dass ein überwältigender Teil der Neuinfizierten Menschen in Entwicklungs- oder Schwellenländern lebt.
AIDS ist zur Zeit eine der fünf häufigsten Todesursachen weltweit, Experten gehen davon aus dass sich diese Situation noch verschärft und dass bis 2010 AIDS an erster Stelle in dieser Statistik stehen wird.
Nach Meinung führender Experten auf dem Gebiet der Epidemiologie ist Aufklärung und Prävention der effektivste Weg um die globale Ausbreitung von HIV/AIDS aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen.
In Muslimischen und persischsprachigen Ländern ist durch die Informationspolitik der letzten Jahrzehnte das Thema HIV/AIDS tabuisiert worden, durch gezielte Verbreitung von falschen oder verzerrten Informationen sowie die Stigmatisierung und teilweise sogar Kriminalisierung der Krankheit ist der Informationsstand der Bevölkerung sehr niedrig. Durch die langanhaltende Tabuisierung von HIV/AIDS in Muslimische und persischsprachigen Kulturen ist eine öffentliche Thematisierung der Krankheit extrem schwierig geworden, die Bevölkerung ist schlecht bis gar nicht vorbereitet mit steigenden Infektionsraten umzugehen. Das Problem HIV/AIDS hat sich zu einer Epidemie ausgebreitet die mit fortschreitender Zeit immer schwieriger zu bekämpfen sein wird.
Lösung:
Aufklärung, Neuigkeiten, Online Beratung:
Wissen ist der Schlüssel: Information und Aufklärung über Übertragungsmöglichkeiten und Verhütungsmethoden hilft den Menschen sich vor HIV/AIDS zu schützen.
Rechtzeitige Aufklärung noch bevor Menschen mit Gefahrsituationen und Risikofaktoren konfrontier sind. Information mittels entsprechend aufbereiteten wissenschaftlichen und medizinischen Themen, Nachrichten über neue medizinische und pharmazeutische Entwicklungen sowie Online-Beratung um die Bevölkerung vor einer HIV/AIDS Infektion zu schützen.
Informationen und Beratung zum Leben mit dem HI-Virus sowie Informationen für Menschen die mit HIV-Infizierten Personen in direktem Kontakt stehen oder zusammenleben. Durch umfassende Aufklärung wird versucht, selbst auferlegte Barrieren für HIV-Infizierte zu überwinden und den Patienten Selbstbewusstsein zu geben und ihren Lebenswillen zu stärken. Offener Umgang mit der Krankheit AIDS und ein gewisses Verantwortungsbewusstsein in der Bevölkerung ist der Schlüssel um die von HIV/AIDS ausgehende Gefahr zu reduzieren.
Thematische Schwerpunkte der Aufklärungsarbeit:
Übertragungsmöglichkeiten von HIV/AIDS und geeignete Präventionsmethoden
Informationen und Aufklärung zum Thema Leben mit HIV
Methoden:
1. Informationsplattform im Internet (EmdAde AIDS Webseite)
2. Persönliche Online-Beratung durch medizinisches Personal
3. Informationsveranstaltungen und –workshops für Gruppen
4. Erstellung und Verteilung von Informationsmaterial in Form von
Broschüren, Handbüchern, usw. in zwei verschiedenen Kategorien:
- Allgemeine Informationen (z.B. für Schulen, Universitäten und NGOs)
- Fachliteratur (z.B. für Sozialarbeiter und medizinisches Personal)
5. Kurz- und Dokumentarfilme zum Thema HIV/AIDS
Hauptzielgruppen von EmdAde AIDS:
Jungendliche und junge Menschen die mit Gefahrensituationen konfrontiert sind oder in Zukunft einem Infektionsrisiko ausgesetzt sein werden (Geschlechtsverkehr, Sucht, etc.)
Sexuell aktive, vor allem hochaktive (von 18 bis 35 Jahren) Menschen
Drogenabhängige, vor allen von intravenös verabreichbaren Drogen abhängige Menschen
HIV Positive Menschen sowie AIDS Patienten
Muslimische und Persischsprachige Migranten und Studenten
Menschen die im direkten Kontakt mit HIV-positiven oder AIDS-Kranken Personen stehen (wie z.B. Angehörige, Sozialarbeiter, medizinisches Personal usw.)
Haftungsausschluss:
EmdAde AIDS Aufgabe ist nur die Informationsvermittlung. In diesem Sine versteht sich auch die Webseite von EmdAde AIDS. EmdAde AIDS kontrolliert alle Inhalte wissenschaftlich fundiert und nach bestem Wissen. Aber EmdAde AIDS übernimmt für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der zur Verfügung gestellten Informationen und Ansichten keine Haftung. Die Inhalte unterliegen ausschließlich österreichischem Recht.
Wissenschaftliche Diskussionen sind von EmdAde AIDS nicht beeinflussbar. Unsere Informationen stellen keinen umfassenden Überblick über den Erkenntnisstand betreffend HIV und AIDS dar. Sollten Sie Neue Erkenntnisse, Forschungsergebnisse oder einfach Ausbesserungen an unsren Artikeln haben, Bitten wir Sie diese, nur mit einem Wissenschaftlichen Nachweis, an uns zu senden. Wir würden uns freuen diese unserm Publikum (nach genauer Überprüfung) zu Vermitteln.
Unser Online Beratungs Service kann und will nur als zusätzliche Informationsquelle für alle Interessierten und Betroffenen dienen. Wir empfehlen auf jedem Fall einen Besuch bei dem Arzt ihres Vertrauens. Entscheidungen über Medizinische Behandlungen kann nur Ihre Arzt treffen.
Referenzen:
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